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safe the nucleus

Kinetisches Kunstwerk zum Thema der Verantwortung für geistiges Eigentum und dessen Schutz, Wettbewerbsteilnahme Patentamt Berlin 2016/17 - 2016


Widmung
Als entspannende Entsprechung zur komplexen und verantwortungsvollen Arbeit der Mitarbeiter des Patentamtes, bietet dieses Kunstwerk mit Farbschönheit, eleganten Formen und Bewegung die Möglichkeit zu Inspiration und Kommunikation. In vorgegebenen Intervallen - z.B. alle dreißig Minuten, startet das dreiteilige Pendel einen Bewegungsimpuls, um daraufhin bis zur Ruhe kommend - immer wieder in anderen Konstellationen - auszupendeln. Dieser Vorgang führt Besuchern der Kantine symbolisch das Wirken derjenigen Kräfte vor Augen, die beim Schutz von geistigem Eigentum aufeinander treffen. Für den intensiven Austausch von Mitarbeitern und Besuchern in der Kantine liefern die Pendelschwingungen stets wiederkehrende Impulse. Wie Analogien können diese Bewegungen wesentliche Vorgänge und Fragen, welche die Arbeit mit Patenten betreffen, im Wirken der Kräfte anschaulich, diskutierbar und verständlich machen. Thema und Kräfte Im Titel »safe the nucleus« spiegelt sich die Aufgabe des Patentamtes wider:

• Kern der Dinge
Die erste Wirkkraft des Pendels ist das Elementarteilchen aller Erfindungen, das Wesen aller Dinge, der Kern »Nukleus«. Die Anwälte des Patentamtes müssen die jeweiligen Kerne von Erfindungen und Entdeckungen erst ausfindig machen, bevor sie diese untereinander vergleichen, auf Neuheit und Substanz prüfen.

• Entdecken
Die zweite Wirkkraft ist das Ent-Decken der Erfindung, sowohl auf Seiten des Erfinders, als auch auf Seiten des Patentanwaltes. Demgemäß bezeichnet der Prozess des Ent-Deckens, das Entfernen der vor dem Erkennen schützenden »Decke«.

• Duplikat / Plagiat
Dritte Wirkkraft: Allein das Ansehen, Erkennen, Wahrnehmen einer Erfindung, einer Idee, einer geistigen Errungenschaft kommt der Bildung eines Duplikates gleich. Diese Tatsache erklärt, warum wir allein durch Zusehen und Imitieren so einfach lernen können. Es braucht dafür lediglich das genaue Hinsehen, das Erkennen und Reflektieren, das Begreifen des Wahrgenommenen.
Das Dreifach Pendel Das Kunstwerk besteht aus einem Dreifach- Pendel, dessen Aufhängung an den Trägern der Glasüberdachung befestigt ist. Seine Antriebsmechanik ist ebenso im Firstbereich untergebracht. Das Pendel hat drei unterschiedliche Pendelkörper, welche sich als Analogien zu den nachfolgenden Themen verstehen.

• Kern der Dinge

An seiner Pendelstange hängend, findet der Nukleus seine Analogie zum Thema in Form eines Eies, dem innersten Pendel des Kunstwerkes, dem »Nukleus Pendel« (Bilder rechts).

• Ent - decken

Das den Kern umgreifende mittlere »Ent-Decken Pendel« besteht aus einem rot lackierten, teilweise gefalteten Edelstahlband - ähnlich einer hängenden Stoffbahn. Es ist im unteren Bereich aufgerollt und verbirgt an dieser Stelle den Blick auf das Nukleuspendel.

• Duplikat / Plagiat
Das dritte Pendel verkörpert die Spiegelung, die Reflektion als primäre Form der Vervielfältigung. Als »Vervielfältigungspendel« ähnelt es dem »Ent- Decken Pendel«. Seine Oberfläche ist jedoch spiegelnd poliert und trägt auf der Unterseite eine Augenförmige Öffnung.

kinetisches Dreifachpendel
Video